Die Motorspritze ersetzte im Laufe der Jahre in den Löschzügen die Dampfspritze

Besatzung: 6 Mann

 

 

 

 

 

 

 

Bausätze,
keine Fertigmodelle !

 

 

Tender

Bestell-Nr. 6002-0   
Bausatz
           
Ätzteile und Schleudergußteile
aus Messing

70,00

 

 

Seine Aufgabe war der Transport von Mannschaften, Geräten und Brennstoff für die Dampfspritze.

Besatzung: 9 Mann

 

 

Ihre Aufgabe war die Wasserlieferung zum Löschen mittlerer und größerer Brände. Bei 280 U/min lieferte die Pumpe 2000 l Wasser pro Minute. Für das Heizen des Kessels wurde Petroleum verwendet, der Petroleumbrenner wurde während der Alarmfahrt mit Blaugas vorgewärmt.

Besatzung: 4 Mann

 

Die Dampfspritze wurde in den Löschzügen nach einigen Jahren durch die Motorspritze ersetzt.

Sie diente der Rettung von Personen aus den Obergeschossen und dem Vortragen von Löschangriffen in höhergelegene Räume. Die Leiter war teleskopartig aufgebaut und wurde mittels Kohlensäuredruck oder per Hand ausgeschoben.

Besatzung: 2 Mann

 

Drehleiter

Bestell-Nr. 6004-0   
Bausatz
           
Ätzteile und Schleudergußteile
aus Messing

82,40

Motorspritze

Bestell-Nr. 6006-0   
Bausatz
           
Ätzteile und Schleudergußteile
aus Messing

68,00

Dampfspritze

Bestell-Nr. 6003-0   
Bausatz
           
Ätzteile und Schleudergußteile
aus Messing

77,25

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elektromobiler Löschzug
der Berliner Feuerwehr

Gasspritze

Bestell-Nr. 6001-0   
Bausatz
           
Ätzteile und Schleudergußteile
aus Messing

70,00

 

Bei der anstehenden Automobilisierung der Berliner Feuerwehr war die wesentliche Frage die der Antriebsart. Da die Explosionsmotore noch keine genügende Betriebssicherheit besaßen (das Starten war Glückssache und das Arbeiten des Vergasers nicht viel weniger), schied diese Betriebsart aus. Es blieb nur die Wahl zwischen Elektro- und Dampfantrieb. Eingehende Versuche dieser beiden Antriebsarten fielen zu Gunsten des Elektroantriebes aus.

Der erste elektromobile Löschzug wurde am 14.9.1908 auf der neu in Betrieb genommenen Feuerwache "Friedrichshain" in Dienst gestellt.
1909 wurden auf der Wache "Moabit" und 1910 auf der Wache "Oderberg" (jetzt "Prenzlauer Berg") die nächsten Züge in Dienst gestellt, im weiteren Verlauf folgten die anderen innerstädtischen Feuerwachen.

Der Antrieb erfolgte auf die Vorderachse durch batteriegetriebene Radnabenmotoren mit insgesamt 15 PS. Die Batterien waren in 3 Trögen unter der vorderen Haube untergebracht und hatten eine Kapazität von 146, später 192 Amperestunden. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 36 km/h konnte eine Strecke von 50 km zurückgelegt werden. Die Elektrofahrzeuge waren auf den innerstädtischen Feuerwachen bis Mitte der dreißiger Jahre im Einsatz und wurden dann durch die neu beschafften Dieselfahrzeuge KS 25 und KL 26 abgelöst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Aufgabe der Gasspritze war der erste Angriff auf den Brand, bis die Dampfspritze genug Druck aufgebaut hatte. Das Fahrzeug besaß zwei Löschwasserbehälter mit insgesamt 400 l Wasservorrat, der mittels Kohlendioxiddruck verspritzt werden konnte.

Besatzung: 9 Mann

 

 

 

 

 

 

Rüstwagen

Bestell-Nr. 6005-0                 

Bausatz           
Ätzteile und Schleudergußteile aus Messing
Kabinendach aus Weißmetall
Gummireifen, bewegliche Vorderachse, beweglicher Kranausleger

Bausatz     € 139,-

 

 

 

 

 

 

 

 

Rüstwagen der Berliner Feuerwehr

 

 

Um für die ihr im Rahmen der technische Hilfeleistung übertragenen Aufgaben vorbereitet zu sein, besitzt die Berliner Feuerwehr Rüstwagen. Diese Rüstwagen sind keine Erfindung der heutigen Zeit, bereits in frühester Zeit mußten z.B. umgestürzte Wagen wieder aufgerichtet werden.

Neben einem 1929 beschafften zweiachsigen Fahrzeug auf Mercedes-Benz Fahrgestell und einem dreiachsigen Krananhänger wurden ab 1932 zwei dreiachsige Fahrzeuge in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge waren auf den Feuerwachen "Ranke" und "Urban" stationiert. Ein Fahrzeug war, nachdem es Anfang der fünfziger Jahre mit einem luftgekühlten Deutz-Dieselmotor ausgerüstet wurde, bis Mitte der 60' Jahre im Dienst, zuletzt auf der Feuerwache Tempelhof.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um ein Mercedes-Benz Fahrgestell L 8500 mit 130 PS Benzinmotor. die Fahrzeuge verfügten über eine Spilleinrichtung und einen Kranausleger, es konnten Lasten bis 7 t gehoben werden.